Was ist kohlundkarma eigentlich und wie geht es für uns weiter?

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Von Anbeginn ist kohlundkarma ein Herzensprojekt ohne großes System, eine bunte Kiste voller Dinge die uns interessieren, die uns Freude bereiten, die uns bewegen – Dinge die wir beschlossen haben mit dir zu teilen. Es ist ein Ausdruck zweier Seelen. Eine Manifestation aus der Lust zur Selbstverwirklichung, dem Wirken lassen von Kreativität und dem Drang den veganen Lebenstil in die Welt zu tragen.

Auf der Suche nach unserem Seelenbusiness

Es geht darum, das Leben mit Freude zu begehen und das sowohl durch die aktive Wahl sich vegan zu ernähren, als auch die freie Wahl der Lebensgestaltung. Das Leben eines jeden gestaltet sich durch diverse Lebensbereiche und Teilaspekte. Ein nicht unwesentlicher Teil entfällt dabei auf unsere Tätigkeit, unseren Job, Selbständigkeit – was auch immer uns mit ausreichend Geld versorgt.

Und von Anbeginn besteht der Gedanke, mit diesem Projekt nach Möglichkeit ein Seelenbusiness zu kreieren. Hinter kohlundkarma steckt keine Geschäftsidee, kein Marketingkonzept – kein klarer Plan in ein sorgenfreies Leben, in dem wir für immer ausgesorgt haben. Vielmehr ein erster Schritt und die Botschaft ans Universum sich selbst verwirklichen zu wollen und seine Berufung zu finden. Sich wohlmöglich auf diesem Wege ortsunabhängig -ja online, ein Einkommen zu kreieren.

Raus in die Welt

Erst war kohlundkarma ein Würfelhaufen und dann haben wir auch noch damit angefangen aufzuhören. Aufzuhören üblichen Jobs nachzugehen… jetzt sind wir also zusätzlich auch noch planlos am reisen und was tut man da? Wenn man sich schon einmal so eine Auszeit gönnt, genießt man seine Reise in vollen Zügen? Mit so wenig Social Media wie möglich?  Nutzt man diese Zeit sich sein Business aufzubauen? Eigentlich der beste Zeitpunkt. Oder geht es mehr darum diese einmalige Zeit gemeinsam und höchst bewusst im hier und jetzt zu verbringen, die Landschaft aufzusaugen und einfach „alles“ zu sehen? Wird man aufeinmal ein Reiseblog? Weil sich das Ganze, vermeintlich „einfach“ kombinieren lässt? Und wenn man doch den Menschen davon berichtet, dass man nun das Hamsterrad verlassen hat – was kommt dann eigentlich? Muss man den Leuten nicht dabei helfen, dass auch zu tun? Ach herrje – entwickle ich jetzt umgehend den AusbruchPlan in 5 Schritten für dich ab sofort als E-Book? Ich bin doch selbst noch so verirrt…

Planlos und verwirrt

und überhaupt wenn man so einen Blog schreibt und dann auch noch die blauäugigen Hintergedanken hat, dass irgendwann ein Business daraus entsteht – braucht man da nicht doch mal irgendwann einen Plan? Man soll sich eine Nische suchen. Eine ganz spezielles Thema soll man bedienen und noch wichtiger man soll Probleme lösen. Man braucht eine Anhängerschaft mit unlösbaren Problemen, die man dann mit seinem heißen Shit versorgt. Abnehmpläne, Coachings gegen Angstzustände, für Selbstliebe und den Umgang mit Bitcoins.

Naja oder man braucht ein richtig geiles Produkt, fängt richtig hart an zu dropshippen, zu snowballen oder man kehrt sein Innerstes nach Außen und erzählt den Menschen von seinen abgrundtiefsten Ängsten, zeigt allen seine Orangenhaut und die viel zu kleinen Brüste? Durchaus ne Nummer bei der ich mitziehen könnte. Aber meine Brötchen bezahlt mir das wohl eher nicht – bin ja kein Coach. Noch nicht.

Vor einiger Zeit habe ich mich mit einem kleinen Handmade Shop versucht – leider fehlte mir zu dem Zeitpunkt die Energie um dieses Projekt am Leben zu erhalten. Vielleicht in Zukunft und auf einer anderen Plattform…? oder mit nem Coach?

Genug Theorien geschwungen. Fakt ist, auch ein Seelenbusiness braucht ein System und eine Tätigkeit die einem kein Geld einbringt ist gar kein Business. Jedenfalls kein Erfolgreiches.

Geht es für uns zurück ins Hamsterrad?

Wenn man schon immer, eigentlich nicht genau gewusst hat was man denn so machen will, machen neue Umstände es nicht unbedingt leichter. Sie können wohlmöglich als Inspiration dienen und vielleicht wartet unser Seelenbusiness schon hinter der nächsten Ecke darauf von uns gefunden zu werden?! Wohlmöglich sind wir einfach nur viel zu sehr im Kopf und zu wenig im Herzen, im Bauch, im Fühlen – zu blind es zu sehen.

Sind und bleiben wir vorerst zwei Reisende auf der Reise unseres Lebens – an neue Orte, zu neuen Erkenntnissen, zu uns selbst und unserem Seelenbusiness?

Nehmen wir einen Umweg, welcher uns vorerst zurück ins Hamsterrad führt? Oder wartet auf uns gar die Zeit in der wir in Angestelltenverhältnissen unsere Seele entfalten? Oder wohlmöglich hast du Bedarf an kohlundkarma und Lust mit uns zu arbeiten?

Wir entwicklen uns weiter – erfinden uns neu

Sebastians kreative Seele findet gerade Ihren Ausdruck in einem neuen Projekt. Er möchte VideoStartern seine Hilfe anbieten und ist dabei einen tollen Kurs zu entwickeln. Vielleicht brauchst du noch etwas Video-Hilfe oder kennst jemanden der sie brauchen könnte?

Ich für meinen Teil, gehe seit vielen Jahren endlich dem Wunsch nach eine Form der Energiearbeit zu erlernen. Die ersten zwei Reiki Grade warten darauf von mir verstanden und in mein spirituelles Dasein aufgenommen zu werden.

UND wir haben richtig heavy Lust mehr Energie in das Erstellen, Verbreiten und Vermarkten eigener KarmaDesigns zu stecken. Designs nach unserem Geschmack, welche schon diverse Produkte zieren. Das entwerfen von neuen, kreativen Aufdrucken für Tshirts, Pullover und diverse andere Produkte macht uns nämlich ne ganze Menge Freude. Es soll ab sofort in unseren Fokus rücken und als zukünftige Seelenbusiness Grundlage angetestet werden.

Nicht völlig zu vergessen – seit einer ganzen, ganzen Weile schlummert in uns eine Buchidee. Angeregt durch meine Mutti mit den Sätzen “ Och Mensch Kind das musst du einfach alles mal aufschreiben, das ist alles so interessant …“ Und wenn der Wunsch der eigenen Mutti, nicht genug Grund ist sowas in die Tat umzusetzen – dann weiß ich auch nicht.

Wie ists mit euch? Habt ihr Bock auf ein „kohlundkarma“-Buch? auf noch mehr kreative Designs? Welches Produkt von uns würde dir Freude bereiten und dich tatsächlich zu einem Kauf animieren?  Man kann ja mal fragen… :)

 




Mein Weg zu innerer Zufriedenheit

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nicht perfekt, nicht erleuchtet, nicht allwissend und noch lange nicht angekommen. Ich bin auf meinem Weg. Mein Weg zu innerer Zufriedenheit. Und auf dem Weg nachhaltig zu lernen, dass nichts im Außen dafür verantwortlich ist wie ich mich in mir fühle.

Ich bin stolz

Stolz auf mich, stolz auf uns – dass ich es geschafft habe und dass wir es geschafft haben an genau diesem Punkt zu stehen. Viele Jahre war ich unglücklich, unzufrieden, macht – und bewegungslos. Meine Unsicherheit und Angst, haben mich gefesselt, mich daran gehindert über den Tellerrand zu sehen. Mich daran gehindert eine Situation, in der ich eigentlich nicht sein und bleiben wollte zu ändern oder gar zu verlassen. Ich habe viel gestrampelt, genöhlt, geweint, gelitten – mich in Selbstmitleid gebadet … nicht annehmen wollen wie es ist.

Wenn du in einem Loch sitzt, musst du zuerst mit dem Graben aufhören

Da saß ich also im meinem Loch und habe nicht aufgehört mich immer tiefer zu graben – kein Licht. Erst in dem Moment wo ich beschloss, mit dem was mir gegeben ist eins zu werden, es anzunehmen und das Beste daraus zu machen – war es bereit sich zu verändern. Und da flackerte ein Licht.


Der erste Schritt, war ein kleine, jedoch für mich sehr heilsame und nachhaltige Veränderung. Ich fasste den Entschluss weniger von dem zu tun, was mich unglücklich macht und mehr Zeit in mich und meine Freizeit zu investieren. Ich reduzierte meine Arbeitsstunden – weil ich beschloss, dass ich es mir wert bin.

Ich beschäftigte mich intensiver mit den Themen Dankbarkeit und Annahme und besonders mit dem Grundsatz: Leben im JETZT. Das Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle* war mir ein treuer Begleiter in dieser Entwicklung und ich kann es an dieser Stelle nur empfehlen. Wir alle sind selbst die Erschaffer unserer Realität, unseres Schmerzes und haben die Wahl!



„Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle

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DU hast die Wahl!

Ausnahmslos und es gibt keine Ausreden. Nach und nach veränderte sich meine Sicht auf die Dinge – ich wurde besser darin die Schönheit des Augenblicks zu sehen und somit auch die Gesamtsituation zuzulassen.

Das ewige Strampeln, hatte mir den Blick vernebelt, mich unproduktiv und müde gemacht. Durch die Annahme wurde ich klarer – liebevoller zu mir und meinem Sein.

 

Glaub mir ich übe mich weiterhin jeden Tag daran! Zufriedenheit ist ein Zustand im Innen, man kann sich noch so sehr von vermeintlich negativen, äußeren Einflüssen befreien. Auch am allerschönsten Tropenstrand mit Cocktail in der Hand, kannst du leiden wie ein Hund, wenn du meinst das deine Welt scheiße ist.

 

Es ergab sich damals die Möglichkeit meine weiterhin ungeliebte Arbeitssituation zu verändern. Ich bewarb mich auf eine andere, mir besser liegende und für mich passendere Arbeitsstelle. Das passierte jedoch erst, nachdem ich bereit war das was mich in diesem Zeitraum umgab und was ich in dem Augenblick lebte, als meins und als vorhanden und annehmbar zu akzeptieren. UND DAS WICHTIGSTE nicht mehr meinen Fokus darauf zu richten! Ich bin sehr froh über diesen Verlauf, denn die neuen Umstände und mein neuer Arbeitsbereich veränderte meine Ansichten zu meinem erlernten Beruf und den Menschen die mich dort umgaben. Ich hatte eine gute Zeit, mit tollen Menschen und Erlebnissen, ich war bereit die Situation zu umarmen, in mir auf zu nehmen und ein weiteres Tor zu durchbrechen…

Veränderung beginnt in uns selbst

Voller Genuss, war ich auf irgend eine Art und Weise zufrieden – alles war recht rund und lebenswert. Ein guter Job, eine tolle Wohnung mit Südbalkon, ein schickes Auto, ein traumhafter Schrebergarten, unsere langjährige, lebhafte und glückliche Beziehung und ich nun kurz über 30.

Auf eine Weise angekommen und gesettled, recht gechillt und dennoch irgendwie unausgeglichen – zufrieden und doch unvollständig.

da muss doch noch mehr gehen, das kann es verdammt nochmal noch nicht gewesen sein?

Rund um mich herum werden Häuser gekauft oder gebaut, Kinder gemacht, Ehen geschlossen oder sogar schon wieder geschieden. Menschen werden erwachsen, gehen Ihren nächsten Entwicklungsschritt im Leben – muss ich das auch? Mich festlegen, binden, entscheiden – Verantwortung übernehmen?

JA muss ich – ich muss die Verantwortung für mein Leben übernehmen! Mein Feeling hat mir durchweg gezeigt, dass es Zeit ist die Richtung zu ändern. Ich hatte immer wieder das Aufflackern von Ideen: eine neue Ausbildung oder ein kleiner Kreativshop auf dawanda. Meinen kleinen Shop hat es tatsächlich gegeben, jedoch ist es mir einfach nicht gelungen ihm meine volle Liebe und Energie zu schenken. Es fehlte die Kraft und Ausdauer, mein Selbstmitleidmodus und die Anhaftung an das vorgegebene System zu stark und blockierend.

 

Der Wecker reißt dich aus dem Schlaf, du blickst wie ein verstörtes Reh in die Welt. Schlaftrunken und zunehmend unmotiviert schleifst du dich an einen Ort an dem du fühlen kannst, dass ein Großteil seiner Menschen aufgegeben hat. Sowohl sich selbst, als auch die Dinge zu verändern, besser oder lebenswerter zu gestalten. An diesem Ort investierst du eine Unmenge an Zeit in „das Ding eines Anderen“.

 

Ich kündigte meinen Job

und mache nun auf unbestimmte Zeit „mein Ding“! Um zu gucken wies mir schmeckt, um zu fühlen was so geht hier draußen, um einfach mal etwas zu tun was dem System fremd und unbehaglich vorkommt. Um mich zu fühlen, zu ertesten, mich zu fordern  – um zu SEIN!

Raus aus dem Hamsterrad, hinaus in die Welt. Wir verabschiedeten uns von unserem alten Leben, kündigten unsere Wohnung, verkauften viele, viele unnütze Habseeligkeiten und machten uns mit unserem Ersparten auf eine Langzeitreise. Und dort sind wir jetzt!! Ich bin glücklich über diese Entscheidung, sie hat mir eine neue Welt, neue Sichtweisen und Perspektiven geöffnet. Es ist großartig und ich würde es jeder Zeit genau so wieder machen!!! Ich könnte schreien vor Glück, tanzen vor Freude … weinen, lachen und jubeln und das alles zugleich.

Aber weißt du was?? Ich bin schon wieder unzufrieden.

WHUAT? Das meint sie jetzt nicht ernst! und was bitte wird das jetzt? Jammern auf allerhöchstem Niveau? Alles eine Frage der Perspektive. Ich habe ein paar leidvolle Tage, sowohl psychisch als auch körperlich hinter mir. Ein Kampf voller Unsicherheit und Überforderung verkrampfte mir meinen Körper und mein Hirn. Wo geht es für uns hin? Wie geht es mit kohlundkarma weiter? Schaffen wir es uns ein Seelenbusiness aufzubauen? Und was genau soll der Inhalt sein? Wohin legen wir unseren Fokus? Was bereitet uns Freude? Die ganzen Eindrücke unserer bereits 6 monatelangen Reise, unsere Krankheiten auf dieser und die immer wieder neuen Herausforderungen – ich brauchte Ruhe! Ruhe um zu mir zu kommen.

Denn ich habe vergessen! Ich hatte vergessen, was ich bereits wusste und was mir bereits soviel Freude, Wachstum und Wohlbefinden bescheert hatte. Vergessen zu genießen, vergessen das Leben durch Kinderaugen zu sehen, anzunehmen was ist und es zu umarmen, vergessen was mich glücklich gemacht und mir Zufriedenheit bescheert hat! Ich hatte wieder vergessen im JETZT zu sein! 

Es ist egal, wo auf diesem Erdball du dich und ich mich jemals befinden werde, sind wir nicht fähig den Moment zu genießen und die wahre Schönheit des Lebens in uns aufzunehmen, werden wir im Leben nie und nie, niemals ZUFRIEDENHEIT erfahren!


Es wird sich fügen und finden, wie es für uns weiter geht. Und bis dahin lass uns die Freiheit genießen. Und die Zeit würdigen, die wir uns einander schenken und in der wir gemeinsam viele neue und wunderbare Erfahrungen und Eindrücke sammeln dürfen!

…nun – bin ich erstmal sehr zufrieden

und habe direkt einen zweiten, hübschen Buchtipp parat. Ich lese gerade: „Aufwachen – Dein Leben wartet: Die erstaunliche Macht der Gefühle“ von Lynn Grabhorn*. Ich bin schon ganz heiß darauf mir anzueignen, Wünsche für mein Leben endlich richtig zu formulieren, so dass das Universum keine Chance hat, sie mir nicht zu erfüllen! Vielleicht wäre das auch etwas für dich. Süße Grüße und lass es uns nicht vergessen #seiliebzudir


„Aufwachen – Dein Leben wartet: Die erstaunliche Macht der Gefühle“ von Lynn Grabhorn“

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Ich bin gestresst – der Kopf macht Trouble

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Ich bin gestresst, drehe durch und dann lauf ich einfach kopflos gegen die nächste Wand.

Nie hätte ich gedacht – obwohl ehrlich gesagt habe ich es befürchtet, naja vielleicht habe ich es mir sogar selbst zu zuschreiben und nahezu herauf beschworen. Ich bin gestresst! Ganz eindeutig, gehöre ich zu den Menschen die in Sachen Stressmanagement noch viel zu lernen haben. Und unbedingt auch noch viel lernen wollen, denn ich neige dazu innerlich komplett durch zu drehen, wenn ich mal wieder meine Stress zu haben. Erfahrungsgemäß ist dieser Seelenzustand selbst gebaut, nicht gerade förderlich und in den meisten Fällen unbegründet – in jedem Fall nutzlos, weil in meinem Fall lähmend.

Wann bist du so gestresst?

Zumindest bin ich schonmal so weit zu erkennen, dass mein selbst gemachter Stress sinnfrei ist und ich weiß sogar in welchen Fällen ich mit Stress reagiere. Über die Jahre konnte ich beobachten, dass ich je nach Situation verschiedene Reaktionen aufweise – das ist ja ganz normal, jedoch für jeden Einzelnen individuell und unbedingt beobachtenswert. Im Falle dessen, die Situation liegt nicht in meiner Hand – ist zwar heikel, jedoch durch mein Zutun nicht beeinflussbar, so reagiere ich für gewöhnlich mit einer sehr befreienden Gelassenheit. Zeigt die Situation jedoch, dass nahezu ich allein oder in großen Teilen in der Verantwortung bin, dass die Dinge laufen, sieht das schonmal ganz anders aus. Es gibt Menschen die stehen darauf Dinge zu organisieren, sortieren und planen. Ich bin da eher so semi begabt. Vielleicht nicht talentfrei – mehr kopfgefickt und unstrukturiert.

Es hapert weniger an Nichtkönnen, sondern mehr an NICHTTUN aufgrund von wuseligem Datenstau. Je mehr sich mir im Kopf ansammelt, was da alles so zu erledigen ist, desto mehr rolle ich mich zusammen und fange an zu resignieren. Das diese Reaktion nur noch zu mehr Chaos führt ist selbsterklärend. Jedoch habe ich noch recht kein Heilmittel finden können, was mich gar nicht erst in die Situation kommen lässt.

To-Do-Listen sind ein Anfang, aber kein Stresskiller

Es liegt vielleicht minder an meiner Vorgehensweise als an meinem Mindset. Sobald ich merke mein Kopf ist zu voll mit Dingen die zu erledigen sind, nehme ich einen Zettel zur Hand und schreibe alles nieder. Alles muss raus aus dem Kopf, das senkt das Stresslevel ungemein, da so schon einmal die Angst wegfällt man könne ein dieser zehntausend Dinge vergessen.

Ich mache jedoch weitere Beobachtungen. So bringe ich es fertig, etwas von meiner To-Do-Liste anzugehen und dann mit den Gedanken abzuschweifen. Auf einmal koche ich mir einen Tee, wasche ab und überlege dabei, welchen Kuchen ich zu meinem Geburtstag backen sollte, also suche ich das Rezept raus und lege es schon mal parat und finde mich in nächster Sekunde Handy fabbend auf dem Sitzkissen oder wohlmöglich sogar den Hausflur wischend wieder. In jedem Fall ist mein To-Do am Ende nicht erledigt, ich vollkommen durch den Wind und wie gesagt: gestresst.

Stress entsteht im Kopf – also lass mal den Kopf beruhigen

Wie konnte das jetzt eigentlich wieder passieren? Offensichtlich fehlt mir der Fokus – ein klarer Verstand der seinen Kurs hält und mich zum Ziel führt.

Mein größter Stressverursacher ist ganz eindeutig mein unfassbar unruhiger Kopf, welcher immer und immer wieder sortiert, beruhigt und leer geblasen werden will.

Wir alle kennen diese Stimme die in uns kommentiert, korrigiert, urteilt und einen Haufen Lärm verursacht. Größtenteils unnützes Palaver welches den Geist dauerhaft beschäftigt hält, unstrukturiert agiert und den ganzen Organismus in Dauerwallung bringt.

Die Grundlage um Dinge zu meistern und dabei gelassen und stressbefreiter durchs Leben zu gehen ist eindeutig ein klarer Geist und sicher auch eine kleine Portion „leck mich am Arsch“, denn nicht all zu selten nimmt man sich selbst und die ganze Welt einfach viel zu wichtig.

Ich weiß das ja alles schon – aber offensichtlich muss man es sich immer und immer wieder klar machen

Heute ist nicht der Tag meiner persönlichen Erleuchtung – diese Erkenntnis nicht das erste Mal, mir zuteil geworden. Es ist wohl eine fortwährende Aufgabe sich immer wieder daran zu erinnern. Daran zu arbeiten, den Verstand zu bändigen und so zu einem ruhigeren Geist, mehr Fokus und entsprechend weniger Stress zu gelangen. Das am besten jeden Tag – angeeignet als Gewohnheit, zielführend und gewinnbringend. Und was „die Anderen“ denken, ist ohnehin nie sonderlich wichtig – diese Denke habe ich bereits weitestgehend abgelegt.

Ich suche  an dieser Stelle keine Ausreden, vielmehr einen greifbaren Grund, warum mein Verstand aktuell wieder so laut und mein Stresspegel so unverschämt hoch ist. Ich habe offensichtlich noch nicht gelernt mich neuen Situationen gut und fließend anzupassen. Zu lange lebte ich nun in einer festen Struktur mit meinen gewohnten Abläufen und fest eingebauten Stresskillern – die es nun nicht mehr gibt. Oh KundaliniYoga ich vermisse dich sehr. Ein – bis zweimal die Woche hast du mich zur Meisterin meines Geistes gemacht und in den Fluss und ein Einklang mit meinem Körper gebracht.

KundaliniYoga ist der Shit gegen einen unruhigen Mind – bist du gesresst? Geh da hin!

Meine aktuelle Situation bringt viel Neues mit sich, bedarf weiterhin viel Aufmerksamkeit und verlangt mir doch Einiges ab. Ich habe meinen Job gekündigt, wir haben unsere Wohnung aufgegeben, viele Dinge verkauft, einen Umzug in eine vorübergehende Homebase vollzogen und planen nun zeitbegrenzt, eifrig unsere Reise nach Asien. An dieser Stelle komme ich erst so langsam in der Gewissheit an, nach 15 Jahren nicht mehr an meinen Arbeitsplatz zu fahren, nach 8 Jahren nicht mehr in mein gewohntes und geliebtes Zuhause. Jetzt wo wir hier erstmal angekommen sind und langsam ein wenig zur Ruhe kommen – fühle ich mich wie, einsam in eine Gewitterwolke gesetzt. Ich weiß, dass da Draußen etwas Großartiges auf mich wartet und in mir drin ist die Freude ganz groß. Durchgerüttelt und im Kopf vernebelt sitze ich da – es ist Zeit für ein Donnerwetter, so dass ich aufklaren und in der  Sonne einen Regenbogen formen kann.

Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt

Mein Learning – jede Situation bedarf einer Struktur und fokussierter Gewohnheiten. Diese sind bei Veränderungen der Gesamtsituation neu aufzubauen bzw. Bewährtes fortzusetzen und/oder zu integrieren.

Kein KundaliniYoga mehr im Zentrum? Macht nichts Kind – mach trotzdem deine Meditation, eine kleine Übung und vielleicht traust du dich ja auch ein paar Mantren zu murmeln. Du weißt wie gut es dir tut!

In jedem Fall beruhige dein Mind.

Es gibt diverse Möglichkeiten sich selbst runter zu chillen. Hier nur ein paar davon:

  • Eins nach dem Anderen und das mit vollem Fokus
  •  Achtsamkeitsübungen, die du jeden Tag ausführen kannst um fokussierter zu sein
  • RPM (Rise, Pee, Medidate) ist eine coole Gewohnheit die ich mir unbedingt infiltrieren muss. Ein cleverer Start, welchen ich gerne in meine neue Tagesstruktur/Morgenroutine einbauen möchte
  • lächle soviel du kannst, das suggeriert dem Körper das alles tutti ist und Glückshormone werden produziert
  •  so wenig Mediengeballer wie möglich. Handy, Fernsehen, Soziale Medien. Ein stetes Beschäftigthalten, Dauerbeschallung – unser Geist findet keine Ruhe. Was auch immer es ist – schalt das Ding ab!
  • einfach mal ne Runde abfeiern, tanzen, Spaß haben – mit Freunden lachen und durchdrehen

und das aller Wichtigste…

  •  Kind geh in die Natur, atme und mach dich locker!!!

 


Beitragsfoto von  Sophia Gilsbach



Mein Ausbruch aus dem Hamsterrad – #lebenleben

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Gesellschaftliche Zwänge, Grundbedürfnisse und Ängste halten mich gefangen – nicht nur mich – auch dich. Ich muss raus aus dem Hamsterrad.

Ich bin im Kampf mit meinem Selbst, drehe durch und zweifel. Zweifel an Gesagtem, Gedachtem – bin verunsichert, orientierungslos und zunehmend wütend über meine Situation.

Ein Zustand der mich seit Jahren verfolgt – ein wenig Unsicherheit bleibt, aber es hat sich so viel verändert, so viel ist in Bewegung und ich bin voller Vorfreude. Vorfreude darauf eine Struktur zu brechen, welche mich seit einer so langen Zeit gefangen hält.

Sinnkrisen, schlaflose Nächte, Bauchweh und Unwohlsein

Gehen wir zurück in der Zeit. Es ist Sonntag der 22 Mai 2016, 23:31 – ich liege seit ca. einer Stunde im Bett, zerbreche und zermarter mir mein Hirn darüber, wie ich mein Leben ändern kann. Wie es mir möglich ist dem Hamsterrad zu entfliehen, meinen ungeliebten Job hinter mir zu lassen, meine Bestimmung zu leben – wenn ich bloß überhaupt erstmal wüsste was sie beinhaltet. Gedankengänge überschlagen sich, machen mich schwach, rastlos, ratlos, müde – drehen mich im Kreis – führen zu nichts außer Frust, Leere, Schmerz. Seit nunmehr 14 Jahren stecke ich in einem Beruf, den ich niemals wollte und genauso lang belaste ich mich regelmäßig mit dem Gedanken, wo mein Platz in diesem Leben ist.

Klingt überdramatisiert für dich? Ich solle doch froh sein einen Job zu haben? Glaube mir, mein Job ist toll. Er ist unbefristet, in einem warmen Büro, im öffentlichen Dienst – also mit Tarifvertrag, es gibt 30 Tage Urlaub. Mittlerweile habe ich die Möglichkeit Gleitzeiten zu nutzen, ich brauche erst ab dem dritten Krankheitstag eine Krankmeldung. Die Liste der Vorzüge ist lang und rosig und die Welt voller freiwilliger Sklaven, gefangen in einem System was sie glauben lässt „das muss so sein“. Wie viele Menschen kennst du, die morgens frisch vom Wecker geweckt, mit einem Lächeln in den Tag starten um voll Freude Ihrer Beschäftigung nachzugehen?

Och, vielleicht hilft da ja ne Therapie

Ich habe 2005 das erste Mal, mit dieser Thematik ernsthaft und freiwillig einen Psychologen aufgesucht. Dieser entließ mich aus dem Vorgespräch mit den Worten „ Sie müssen eine Therapie machen, sonst werden sie ihr Leben lang nicht glücklich“. Rotz und Wasser heulend begab ich mich auf den Heimweg und am darauf folgenden Tag an meinen damals sehr ungeliebten Arbeitsplatz zurück. Der gute Mann hatte aktuell keinen Therapieplatz frei und verwies mich an eine Kollegin im Ruhestand, welche „ ganz gut zu mir passen könne“. Zum ersten Termin, wurde mir vorerst eindringlich klar gemacht, dass ich bitte „entleert“ zur gemeinsam Sitzung kommen möge. Da sie nur eine private Toilette hat, könne sie mir keine Möglichkeit geben eben ein solche zu benutzen. Toller Anfang, nach den ersten 3 Gesprächsterminen war mir klar, „die passt nicht zu mir“! Und somit lies ich, da mein Kopf ohnehin voll genug und mir meine Freizeit viel zu kostbar war, wieder ab von der Therapieidee.

Es gibt Burnout und Boreout – ich glaub ich hab beides

In den darauf folgenden Jahren versuchte ich noch zweimal im Rahmen einer Therapie mein „Problem“ anzugehen, dieses jedoch erfolglos. Heute weiß ich oder behaupte es einfach, der Satz des Psychologen vor nunmehr 11 Jahren war nicht ganz zutreffend. Vielmehr hätte er lauten müssen: „ Sie müssen unbedingt Ihren Job kündigen und sich nach etwas Anderem umsehen, sonst werden sie Ihr Leben lang nicht glücklich“

Keine Entscheidung, ist auch ne Entscheidung

Was dir immer klar sein muss im Leben – es liegt an dir Entscheidungen zu treffen – du hast jeder Zeit die Wahl! Wenn du dich jedoch nicht bewusst gegen etwas entscheidest, entscheidest du dich letztendlich dafür!

Im Grunde unterstützt du mit nicht aktiv getroffenen Entscheidungen, einen schleichenden Prozess des Verlustes deiner Selbstachtung. Ich weiß wovon ich spreche. Du verbringst 24/7 mit einem Menschen, der dir auf Grund seines NICHThandelns dauerhaft in die Fresse schlägt – und das bist du selbst – jeden Tag, jeden Tag, jeden Tag.

Der Kampf mit meinen Dämonen

Ich bin ein recht lebenslustiger Mensch. Von Außen betrachtet wird niemand auch nur vermuten, wie es immer wieder in mir aussieht. In mir drin steckt eine tiefe Verletztheit, welche sich durch eine dauerhaft mitschwingende Grundaggressivität äußert. Die siehst du nicht,  aber ich und ich kann sie fühlen und sie zerfrisst mir die Eingeweide.

DAS ist nicht was ich sein will! Das ist was meine Angst vor Veränderung und mein Drang nach vermeintlicher Sicherheit aus mir gemacht hat. Ein furchtbarer, vergiftender Vorgang, welchen ich viele Jahre zugelassen und geschluckt habe.

Wenn du dir einfach immer wieder einredest – nein es ist doch alles gut

Man muss sich mal folgendes durch den Kopf gehen lassen, ich bin heute 31 Jahre alt. Im kommenden Jahr, würde ich nun 15 Jahre einen Beruf ausüben, der mir Unmengen an Bauchweh, Unwohlsein, Unzufriedenheit und Schmerz beschert hat. Man könnte mir glatt masochistische Züge unterstellen.

Das kann, darf und soll nicht soweit kommen – es ist Zeit dem ein Ende zu setzen und mir selbst das Versprechen zu geben einen lange, lange überfälligen Cut zu machen! Keine 15 Jahre…

Ich will raus aus diesem Alptraum – es ist 0.00 Uhr, ich gehe wieder zu Bett und morgen schmiede ich einen Plan.

Ich war mir in diesem Moment so sicher – ich gehe einen neuen Weg und es wird grandios – wie auch immer dieser aussehen wird. 

Es ist der 23.07.2016 – nach diversen Ideen und den altbekannten Schwankungen über meine Einstellung zur Situation, komme ich mir vor wie ein verwirrter Idiot. Ich sitze hier – lese meinen oben stehenden Text immer und immer wieder. Ja genau das ist es was ich seit vielen Jahren, alle paar Wochen immer wieder fühle.

Doch etwas in dem Ganzen ist neu. Seit Ende letzten Jahres, habe ich einen Stellenwechsel vollzogen. Ich bin weiterhin beim gleichen Arbeitgeber angestellt – jedoch gibt es  durchaus, nicht zu verachtende Veränderungen. Meine zu erledigende Arbeit ist abwechslungsreicher, erfordert Aufmerksamkeit und Geschick und ab und an Kreativität. Meine Kollegen sind super, Vorschläge und neue Ideen sind gerne gesehen – nicht die gewohnte, alte Stagnation. Ich habe die Möglichkeit später am Morgen zu beginnen, was mir sehr entgegen kommt.

Mein Leben ist ein verdammter Ponyhof

Es ist gar nicht so einfach sein Hirn umzupolen, seit Jahren wollte ich einfach nur da raus, stand im ewigen Kampf, schaute mich nach Alternativen um. Alte Gedankenmuster halten mich gefangen in einem Gefühl von Unzufriedenheit – ertappt ihr fiesen Muster! Auf einmal ist es gar nicht mehr so schlimm – alles so viel besser. Oder nur vermeintlich?

Heute ist der 26.11.2016 – mein Leben ist perfekt. Ich habe einen tollen Freund, eine tolle Wohnung in der ich mich unglaublich wohl fühle. Tolle Freunde, eine mich liebende Familie, einen Job der mir viele Vorzüge bietet und sogar schafft mir Freude zu bereiten. Wir haben einen prima Pkw, genug Geld um nicht auf jeden Cent zu schauen. Ich gehe regelmäßig zum Yoga und gestalte mir meinen Alltag wie es mir Freude bereitet. Ich liebe mein Leben und….

Jetzt dreht sie durch

ich habe meinen Job gekündigt und wir gemeinsam unsere Wohnung – brechen sämtliche Strukturen – kommen für eine Weile bei meinen Eltern unter und starten im März 2017 nach Thailand.

Warum? das Leben ist zu kurz. In der Nacht vom 22.Mai gab ich mir ein Versprechen. Ich habe mir geschworen die 15 Jahre in diesem Job nicht voll zu machen und so endet mein Auftritt im öffentlichen Dienst Anfang des kommenden Jahres.

Keine Ahnung wohin uns das alles führt und ob nur rosige Zeiten vor uns liegen – aber ich kann eins mit Gewissheit sagen: Es hat sich nie etwas besser angefühlt…. und ich werde berichten!

Und wenn es am Ende nur die Erkenntnis ist, dass genau das was ich bereits erreicht, besessen und gelebt habe, genau das ist was mir mein Lächeln zaubert und meine Seele heilt.

Es ist mir unendlich wichtig an dieser Stelle, die bewusste Entscheidung gegen dieses System zu treffen, um für mich zu überprüfen was es da draußen anderes gibt. Zu prüfen ob da etwas ist, was meiner Seele Lust und Freude bereitet – mir eine Art inneren Frieden gibt und wenn es am Ende nur die Erkenntnis ist, dass genau das was ich bereits erreicht, besessen und gelebt habe, genau das ist was mir mein Lächeln zaubert und meine Seele heilt. Ich kann nur gewinnen!

 




Dankbarkeit – ist einfach, macht glücklich

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Ich neige dazu die Dinge die mich glücklich machen, nicht so bewusst wahr zu nehmen wie ich eigentlich könnte. Wie ich es sollte – nein, wie ich es einfach auch gerne würde. Ich würde gerne klarer sehen, was mir alles Gutes widerfährt. Was ich für tolle Dinge erlebe, welch wundervolle Begegnungen und Situationen sich mir darbieten. Jeden Tag gibt es Dinge, die toll sind – wenn sie auch noch so ordinär oder klein daher kommen. Es gibt sie zu Hauf und wir neigen dazu sie beiläufig zu registrieren, als normal abzustempeln oder gar umgehend wieder zu vergessen.

Kannst du sehen wie wundervoll die Dinge sind?

Sebastian und ich hatten nun eine Weile Urlaub. Groß verreisen wollten wir nicht und waren mehr oder minder geplant hier und da und auch mal spontan unterwegs. Wir alle kennen dieses Gefühl, dass ein Urlaub wo er doch gerade erst angefangen hat, gefühlt im nächsten Moment irgendwie schon wieder fasst vorbei ist. Die Zeit rast und am Ende ist vielleicht auch gar nicht mehr so klar, was haben wir in diesen Tagen eigentlich alles so Schönes erlebt? Schnell hat der Alltag Einen wieder in seinen Fängen und dieser macht es uns ganz besonders schwer die schönen Dinge zu registrieren.

Egal ob Urlaub oder Alltag – jeder einzelne Tag verdient mehr Aufmerksamkeit, als wir ihm für gewöhnlich geben. Mach dir klar, dies zu erleben ist ein Geschenk. Wir alle haben Stress, uns widerfahren zeitweise blöde oder gar sehr leidvolle Dinge – aber es gibt IMMER auch etwas Gutes.

Das Leben ist ein verdammter Ponyhof- sieh hin und umarm den Scheiß

Es gibt einen einfachen und effektiven Weg, dir jeden Tag bewusst zu machen wie schön dein Leben ist und zeitgleich Stress zu reduzieren. Stress und Dankbarkeit sind zwei Gefühle die unser Organismus nicht zeitgleich fühlen kann. „Gamechanger“ Leute. Einmal drüber nachgedacht, kann man da nur nicken. Das Gefühl von Dankbarkeit ist so wohlig warm, wie soll man da zeitgleich die Anstrengung und den Angstschweiß von Stress verspüren können. Also machen wir unser Wissen uns zu nutze.

Wir können klein anfangen. Sagen wir heute Abend vor dem zu Bett gehen, pickst du dir drei Dinge aus deinem heutigen Tag, für die du dankbar bist. Sei es ein für dich frisch, gekochter Kaffee von deinem Kollegen, ein schöner Sonnenaufgang, das köstliche Mittagessen oder einfach nur die Tatsache, dass du gehen kannst – wenn du gehen kannst. Mach da gar kein großes Ding draus. Erfreu dich der Dinge und lass das Gefühl wirken.

Dankbarkeit ist ein gewinnbringendes Business am eigenen Sein

Diese kleine Übung, kannst du jeden Abend ausführen – sie kostet nicht viel Zeit und bescheert dir auf Dauer mehr Selbstbewusstsein, weniger Stress und eine bessere Schlafqualität. In dem Moment wo du Dankbarkeit empfindest ist dein Organismus auf Glück gepolt- das ist selfcare auf ganz hohem Niveau. Dankbarkeit ist eine Form von Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung führt zu innerer Zufriedenheit und somit mehr Lebensfreude. Wenn man sich möglichst häufig bewusst mit den positiven Dingen in seinem Leben auseinander setzt, fließt die Energie auch in diese entsprechende Richtung.

Dankbarkeit kostet nichts – greif zu und fühl dich wohl

Wenn du so richtig ins Dankbarkeitsbusiness einsteigen willst, dann gibt es da diverse Möglichkeiten. Vielleicht hast du schon mal von einem DankbarkeitsJournal oder Tagebuch oder Ähnlichem gehört. Genau wie das vegan sein, ist auch Dankbarkeit mittlerweile ne ziemlich hippe Sache, weil die Menschen reihenweise merken das es einfach funktioniert. Es gibt Apps und Bücher und Studien und Unmengen an ähnlichen Artikeln wie meinen hier.

Machs dir zur Gewohnheit

So kannst du z.B. mit einem Tagebuch jeden Tag aufschreiben wofür du dankbar bist. Wenn du die Zeit hast nutze den Morgen, um bereits mit einen Eintrag in dein Buch und einem frischen und herzlichen Gefühl in den Tag zu starten. Durch das Aufschreiben oder auch nur darüber nachdenken, machst du dir die schönen Dinge bewusster und speicherst sie tiefer und gewinnbringender in dir ab. Über eine gewisse Zeit, jeden Tag wiederholt hast du eine tolle, neue Gewohnheit in dein Leben integriert.

Hübscher Nebeneffekt beim Aufschreiben – du hast irgendwann ein Buch voller wundervoller Dinge, die dich glücklich und dankbar machen. Wenns dir dann mal oll geht, holst du es raus und liest dir ein Schmunzeln aufs Gesicht.

Also Cherié auch du hast in deinem Leben diverse Dinge für die du dankbar sein kannst – jeden Tag. Tu dir was Gutes, denk drüber nach, schreibs auf und lass wirken!

Vielen Dank fürs Lesen und dafür das du da bist.

 

 




Meditieren ist der Shit – los meditier

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Und wenn du nicht weißt wo dir der Kopf steht, dann ists mal wieder an der Zeit zu meditieren.

Es ist mal wieder Zeit für eine Meditation – eigentlich ist jeder Zeit eine gute Zeit zum meditieren, da es dich erdet, dir Kraft und einen neuen Fokus gibt.

In meinem Kopf ist aktuell wieder das reinste Chaos angesagt. Viele Dinge sind in Bewegung und meine Kondition suggeriert mir, dass ich planen und erfassen muss was passiert und wie ich weiter vor gehe. Das führt zu einem vollen, verwirrten Kopf – Anspannung und schlechtem Schlaf und am Ende doch keiner Lösung.

Das diese Vorgehensweise alles andere als zielführend und eher vernichtend ist, ist mir eigentlich bekannt – aber offensichtlich brauche ich hin und wieder einen Reminder.

Wir brauchen alle einen Meditationsreminder

Ein Reminder der mich animiert durchzuatmen, innezuhalten, Gedanken ziehen zu lassen und zu vertrauen. Eine Meditation vereint all dies, ist ohne großen Aufwand durchführbar, absolut gewinnbringend und sogar kostenlos. Der Wahnsinn – warum also nicht jeden Tag meditieren.

Ich bastele mir einen Reminder… und wenn es nur ein kleiner verdammter Post-it an meinem Kosmetikspiegel ist – ich will erinnert werden, an dieses kostbare Geschenk: Meditation.

Ich brauche heute einen Downer – irgendwas was richtig friedlich macht und so denke ich legen wir uns am besten hin. Los komm wir meditieren. Bevor du anfängst denk darüber nach ob du einen Moment im Leben hattest, in welchem du Frieden empfunden hast – merk Ihn dir. Kannst du dich leider an keinen Moment dieser Art nicht entsinnen? Stell dir bildlich vor, welcher Moment dich in einen inneren Frieden versetzen könnte und speicher ihn als deinen friedlichen Moment ab.

los meditier

  • leg dich auf eine weiche, bequeme Unterlage
  • atme tief durch den Mund ein und durch die Nase langsam wieder aus
  • schließ die Augen und lenk dein Bewusstsein von der äußeren Welt nach Innen
  • nimm deine Atmung wahr und beobachte sie, ohne sie zu verändern

Wer mag legt nun die Hände auf den Bauch, um den Verlauf der Atmung zu spüren.

  • erinnere dich nun an deinen friedlichen Moment
  • was bedeutet Frieden für dich?
  • spür diesen Frieden in deiner Mitte – in deinem Bauch

 komm wir machens eso

  • sende nun diese friedvollen Gefühle an einen Menschen den du liebst, der dir wichtig ist, dich fördert oder unterstützt
  • visualisiere diese Person vor dir und hülle sie tief in diesen Frieden mit ein
  • erweitere nun dein Bewusstsein auf die Menschen deines täglichen Lebens – ohne Wertung, auf Kollegen, Freunde, Familie – sende allen Lebewesen in deinem Umkreis tiefen Frieden
  • stell dir vor, wie sich dein innerer Frieden, von deiner Mitte aus auf die ganze Welt ausbreitet – auf Menschen, Tiere und Pflanzen
  • stell dir vor wie dein innerer Frieden überschwappt und wellenförmig aber sanft in die Welt getragen wird
  • Spüre die Kraft in deiner inneren Mitte, tauche tief in sie hinein und verspüre dieses wohlige Gefühl von Ruhe und Frieden…

 

Such dir ruhige und ungestörte Momente

Whaaaa es ist herrlich, wenn es ernst gemeint und durchgeführt ist. Wenn es dir unangenehm oder gar peinlich ist zu meditieren, dann such dir vorerst Momente, in denen du wirklich allein bist. Dein Organismus wird merken, dass es Ihm gut tut und deine Hemmungen werden sinken je öfter du in den Genuss dieses Bewusstseinszustands gelangst. Natürlich setzt eine Meditation ohnehin einen ruhigen und ungestörten Moment voraus. Du wirst entsprechende Zeitfenster finden können, wenn du es wirklich möchtest.

Und was die Regelmäßigkeit betrifft – machs wie ich – bastel dir einen Reminder und wenn es nur ein Post-it ist.

Ich persönlich meditiere gerne auch mal nach Anleitung. Wichtig ist hier, dass man sich voll und ganz auf die leitende Person einlassen kann und die Stimme als angenehm empfindet.  Eine Möglichkeit ist zum Beispiel die Headspace App für dein Handy. Für mein empfinden, spricht eine sehr angenehme männliche Stimme.

Lust auf Meditationsanleitungen von kohlundkarma? 

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass ich dir in Zukunft, nach und nach Meditationsanleitungen über unseren Blog/Youtubekanal zu Verfügung stelle. Hättest du da Interesse dran? Dann lass es mich gerne wissen.

So oder so – auf diese wunderbare Möglichkeit und unser Wissen sie zu nutzen. Uns allen ein freudiges meditieren.




Wenn Gedanken Leben fressen

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 Bist du ein Sklave deiner Gedanken?

Über jeden Schritt detailgenau den Kopf zerbrechen um festzustellen, dass es womöglich Risiken gibt, zu gewagt oder vielleicht doch nicht so toll ist. Gar nicht erst beginnen, mit dem was sich doch anfangs so toll angehört hat.

Du kannst dein Leben zerdenken oder du lebst einfach!

Sie wollte Visagistin werden oder Mediengestalterin. Um Visagistin zu werden sollte man vorgehend eine Friseurlehre absolvieren, außerdem handelt es sich um eine kostenpflichtige Privatausbildung. In der Friseurlehre fegt man, im ersten Lehrjahr die ganze Zeit nur Haare zusammen und kocht Kaffee, wie finanziert man bloß die Visagistenschule und überhaupt, muss man dann seinen Heimatort verlassen, weil die Jobaussichten in Großstädten besser sind? Als Mediengestalter braucht man seit einigen Jahren mehr Mathematik, hat sie gehört- um Himmelswillen das konnte sie noch nie. Gedanken kreisen, Ängste häufen – Unsicherheit als treuster Begleiter.

Ich bin heute da wo ich bin – weil ich ein Kopfmensch bin, weil mein Kopf mich bremst, mir Grenzen setzt – mich verweilen lässt.

Ich bin keine Visagistin geworden und auch keine Mediengestalterin, weil mein Kopf mir zehntausend Gedankenimpulse gegeben hat, diese Ideen fallen zu lassen.

Beide Beruf finde ich nach wir vor interessant, jedoch hänge ich seit mittlerweile fasst 15 Jahren in einem Beruf, dem ich von Anbeginn nicht ein Hauch von Attraktivität abgewinnen konnte.

Dennoch bin ich dort gelandet, hänge fest und winde mich. Mal mehr, mal weniger schmerzvoll. Ich komme zurecht – jedoch, glücklich bin ich nicht.

Eine Kuriosität sondergleichen, weil ich bei vollem Bewusstsein aktiv gegen mich selbst arbeite.

Es ist so einfach nachvollziehbar und so schlecht argumentierbar, wie es dazu kam – ich hatte einfach nicht die Zeit, nicht das Wissen darüber nachzudenken. Ich befand mich in der Situation einen Beruf wählen zu müssen, meine Traumberufe hatte ich mir ja bereits selbst gedanklich aufgelöst. So stand ich da und meine Ma fand in der Zeitung eine Ausschreibung für Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst. „Das ist ein sicherer, guter Beruf – bewirb dich doch mal“. Selbst völlig ideenlos was Alternativen, Inhalte oder Ausmaß anbelangt habe ich mich beworben, wurde zum Einstellungsstest eingeladen. Danach folgte die Einladung zum Vorstellungsgespräch – ich kam zu spät und wurde dennoch genommen.

Die Freude war groß – außer bei mir.

„Ihr habt euch eine der schwersten Berufsausbildungen ausgewählt, wir haben in den ersten Wochen grundsätzlich Schüler die direkt wieder aufgeben“ – wie bitte, was hat er da gesagt? Schwerste Ausbildung? Aber ich habe doch die Ausbildung zur Mediengestalterin gar nicht erst angefangen, weil ich Angst hatte, dass es mir zu schwer würde und jetzt sitze ich hier und soll einer der schwersten Ausbildungen absolvieren, auf die ich nicht mal Lust habe“ Großartig! – wie konnte das passieren?

Ich habe da vorher einfach nicht drüber nachgedacht – es musste nur voran gehen und ich habe mich den Gegebenheiten hingegeben, da mir die eigenen Ideen fehlten bzw. ich dazu neige, dass was ich gerne machen würde so in seine Einzelteile zu zerpflücken, dass ich  Gründe finde, warum ich es doch besser lassen sollte.

Ist das eine Art Selbstzerstörungsprogramm? Boykott des eigenen Seins?

Wie lange soll das so weitergehen? und ist das heilbar? Seit Jahren zerreiße ich mir regelmäßig darüber den Kopf, wie ich meine Situation ändern könnte. Mal schaffe ich mir alles schön zu reden –  denke dass ich doch sehr gut zurecht komme. Wiederum zu anderen Zeiten würde ich am liebsten gar nicht erst aufstehen und nie wieder hingehen an diesen Ort, den ich mir nicht selbst ausgesucht habe.

Zerdachte Ideen, Kraft und Tränen

Diverse zerdachte Ideen, liegen hinter mir – fasst 15 Jahre in einem Beruf den ich nie wollte. Viel Kraft und Tränen hat es mich gekostet. Kraft und Tränen die ich in eine Ausbildung hätte stecken können, die ich mir   auf Grund von Ängsten von vorne herein selbst geklaut habe.

Du meinst ich könnte ja immer noch Visagistin oder Mediengestalterin werden? Schließlich bin ich ja noch jung? Glaube mir diesen Gedanken habe ich soeben erst durchgespielt – du darfst raten wo ich mit ihm gelandet bin…

Ich denke weiterhin, nicht geschieht ohne einen Grund und es wird sich noch zeigen warum es mir mit meinem Gedanken und Luftschlössern so ergeht.

Wenn die Gedanken nicht wären, hätte ich womöglich in den letzten 15 Jahren die ein – oder andere Ausbildung gemacht. Hier und da geschnuppert, mich ausprobiert, neue Grenzen erklommen – mir eine gute Zeit gemacht.

Aber auch das bleibt nur eine Vermutung, was fest steht ist, dass ich  mir auf Grund meiner Gedanken immer und immer wieder eine schwere Zeit bescheere.

Es macht einfach keinen Sinn – nur Schmerz und Unwohlsein sind das Resultat des täglichen Brainfucks eines Kopfmenschen, welchem es seinem Käfig nicht zu entrinnen gelingt.

Du hast zwei Optionen: tu die Dinge auch wenn sie dir Angst machen oder lass es bleiben aber sei okay mit deiner so gewählten Alternative!!! Und ganz oben auf die Fahne: „Rationalität töten – zurück zum Herzgefühl!“

Glaub mir ich weiß wovon ich rede und übe mich in Akzeptanz, Mut und Zuversicht. Es ist lange überfällig die Opferrolle zu verlassen! Lass uns die Gedanken besiegen und neue Wege uns erschließen.

Seit geraumer Zeit bin ich dabei, auf Samtpfoten neue Territorien zu ergründen. Ich tapse mich vorsichtig und noch sehr zurückhaltend an meine Möglichkeiten. Mit www.vondani.de habe ich mir einen Workspace erschaffen, der mir eine Möglichkeit gibt meine kreative Seite nach Außen zu kehren. Hier bin ich aktuell eher schläfrig unterwegs, aber dennoch motiviert. kohlundkarma ist sehr präsent in unser Leben getreten – unser Baby, was Zeit und Muße fordert und liebend gern von uns gefüttert wird, um als Seelenbusiness zu voller Pracht und Schönheit zu erblühen.

DanisMantra: Ich bin mutig und voller Zuversicht – habe Lust auf Neues, nehme an was ist – lasse meine Gedanken ziehen und Taten folgen.

Teile gerne deine Gedanken, Ideen oder Erfahrungen mit mir – ich freue mich über neue Impulse. In diesem Sinne lass den Gedanken Ihren Lauf, dich nicht von Ihnen unterkriegen, #seiliebzudir und #goforit.




Liebling verlass mich nicht

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Das Leben bringt Situationen mit sich die man nicht plant, mit denen man nie gerechnet hätte und niemandem wünscht.

Es war ein ganz normaler Samstagmorgen. Sebastian steht wie immer vor mir auf. Öffnet die Schlafzimmertür und macht einen beherzten Schritt, als die Tür zurück fällt und er mit dem kleinen Zeh an ihr hängen bleibt. Ein Knall, Schmerz, der Zehnagel hat sich hochgeklappt und blutet. Kann passieren, jeder kennt dieses Schmerz, der Einen in die Knie zwingt.

Bei Sebastian ist dieses noch wörtlicher zu nehmen, denn sein Körper reagiert auf Schmerz und sein eigenes Blut gerne mit Kreislauf und Ohnmacht. Da uns dieses bekannt ist, gibt er mir schnell bescheid und schleppt sich noch bis ins Wohnzimmer aufs Sofa. Ich folge ihm setze mich, mit dem Rücken zu ihm auf das Sofa um mir seinen Zeh anzusehen. Kurz darauf höre ich hinter mir, wie er schwer nach Luft ringt. Sein Atem ist hektisch und schwer. Ich drehe mich zu ihm und er liegt in schweren Krampfanfällen auf dem Sofa. Sein ganzer Körper arbeitet, ringt nach Luft und die Arme und Beine krampfen sich entgegen. Meine Herz rast, so etwas haben wir noch nie gehabt, wie soll ich reagieren – ich habe Angst.

Er beruhigt sich nicht – sein Körper wird plötzlich ganz steif, sein Gesicht dick und rot die Augen panisch, schaut er mich an… wird blass und blau und ein hektisches Zucken lässt seinen ganzen Körper zappeln. Ich renne zu unserer Wohnungstür, reiße sie auf und schreie mit voller Kraft um Hilfe. 3 Mal, 4 Mal, 5 Mal.. nichts passiert. Zurück zu ihm, was soll ich tun? Ich bin ganz nah bei ihm, sein Blick ist leer, sein Gesicht verzerrt, wie von einem Querschnittsgelähmten, ich schreie ihn an „Schatz, Sebastian.. Schatz… Nein“. Ein Zucken. ER liegt da blass, steif und gibt nichts mehr von sich.

Mein Gefühl, er atmet nicht mehr. Hat er Puls? Schlägt sein Herz? Keine Ahnung  – ich muss handeln, gebe ihm einen kräftigen Stoß Sauerstoff in den Mund – drücke mit beiden Händen auf seine Brust. Er schnellt hoch, atmet aus tiefster Tiefe – geräuschvoll so tief er nur kann. Wo ist mein Handy, ich muss einen Krankenwagen rufen. Mein ganzer Körper zittert und ich brauche ein paar Sekunden um die Anruffunktion zu finden…

Eine Situation, von der man denkt, dass sie nur Anderen passieren kann – eine Situation in der man sich selbst niemals sieht, da alles immer seinen normalen Gang nimmt und man ja eigentlich gesund ist.

Sebastian hat nunmehr eine ganze Woche im Klinikum verbracht, diverse neurologische und kardiologische Untersuchungen hinter sich gebracht, welche Ihm körperlich und mental einiges abverlangt haben. In diesem Rahmen wurden seine Blutwerte, seine Ausdauer und Kondition gelobt. Durch die Notwendigkeit diverser Blutabnahmen und anderer gruseliger Nadelgeschichten, konnte er auf diesem Wege durch Konfrontation,  seinen bekannten Ängsten einen großen Schritt entgegen gehen. Das ist sehr gut und er schlägt sich immer besser.

Eine weitere Untersuchung ist nun ausstehend, für die er in der kommenden Woche erneut über Nacht stationär aufgenommen wird. Verläuft diese unauffällig ist davon auszugehen, dass es sich hier um eine Synkope mit Atemaussetzer handelte, welche bei Ihm durch Schmerzschock und/oder Blut sehen ausgelöst werden kann. Man kann dagegen nicht viel tun, außer im Falle einer Wiederholung versuchen Ihn abzulenken. Sollte eine Ohnmacht erfolgen, die Beine hoch legen und bei Atemaussetzern wiederum beatmen.  Das ist einerseits nicht wirklich zufriedenstellend, andererseits jedoch sehr, da chronische oder schwerwiegendere Krankheiten ausgeschlossen sind.

Ich bin unendlich froh – unendlich froh seine Umarmung und seinen Atem zu spüren, seine Stimme zu hören – sein Herz pochern. 13 Jahre sind wir bereits ein Team, schon immer habe ich Ihn sehr zu schätzen gewusst – er ist ein wundervoller, gefühl- und verständnisvoller Mensch mit einem großen Herz, einem herrlich kranken Humor, wunderschönen, braunen Rehaugen und den coolsten McGiverSkillz. Ich liebe Ihn unsagbar doll und bin unfassbar dankbar das er alles gut überstanden hat.

Was will der Dichter uns nun hiermit sagen? Wir gehören schon zu den Menschen, die glauben, dass man sich all  die Dinge die uns umgeben und passieren selbst ins Leben gezogen hat. Welche Gedanken und Aussendungen an das Universum, haben diesen Vorfall kreiert?

Für uns beinhaltet das Ganze auf jeden Fall die klare Botschaft, dass wenn man noch so arg darum bemüht ist gesund und bewusst zu leben, dennoch unser Leben jeder Zeit –  innerhalb eines Augenschlags zu Ende sein kann. Unser Miteinander ist kostbar unsere Zeit unser größtes Gut – zu kostbar sie mit Dingen zu verschwenden die uns nicht erfüllen, nicht liegen, keine Freude bereiten.

kohlundkarma hat eine Tiefschlag erlitten, aber wir werden dieses als Anlass und Ansporn nehmen, unser Leben noch mehr zu genießen, ein noch bewussteres Miteinander zu pflegen. Unsere Intension ist schon seit einiger Zeit uns ein Seelenbusiness zu kreieren – wir bleiben somit auf unserem Weg, intensivieren und zelebrieren unsere Entwicklung und freuen uns sehr, wenn du uns weiterhin dabei begleitest.

In diesem Sinne, mach dir dein schönstes Leben und #seiliebzudir

 




Liebesbeziehungen – ein Raum in dem wir wachsen und heilen können

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warum begeben wir uns in zweieinige Gemeinschaften, geben dem Ganzen einen Namen, einen Rahmen, womöglich Vorschriften – haben Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen davon wie es zu laufen hat?

Genauso wundervoll wie die Zusammenkunft zweier Menschen sein kann, genauso viel Raum bietet sich hier auch für Enttäuschung, Schmerz und Kampf.

Wenn wir in der Lage sind zu erkennen, welche wunderbaren Workspace uns eine Beziehung liefert, dann entsteht hier ein Raum für inneres Wachstum, Heilung und unvorstellbare Weiterentwicklung.

All wir Menschen, die in einer Beziehung leben kennen die Situation, dass uns unsere Partner_in einfach wahnsinnig macht, dass wir bestimmte Verhaltensweisen ablehnen, als nervig und störend empfinden. Ist dir jemals in den Sinn gekommen warum das so ist? Sie halten uns einen Spiegel vor – sie zeigen uns auf, welche Anteile wir in uns selbst ablehnen, nicht mögen – nicht ansehen und bearbeiten. Es ist ein Geschenk Jemanden zu haben, der dich „sehen“ lässt.

Verlagere deine Aufmerksamkeit und sieh das Problem nicht in deinem Gegenüber – versuch es in dir selbst ausfindig zu machen und begegne ihm mit liebevoller Annahme.

Ich kann euch an dieser Stelle ein simples, jedoch konkretes Beispiel nennen. Alle Menschen haben unterschiedliche Auffassungen zur der Notwendigkeit einer akkurat aufgeräumten und sauberen Wohnung. Sebastian neigt dazu, Dinge zu benutzen und diese dann nicht selten liegen, stehen oder unvollendet zurück zu lassen. Das drückt mir hochgradig meine Knöpfe. Mein Körper setzt sich sofort in Alarmbereitschaft, mein Reptiliengehirn gewinnt die Oberhand und ich reagiere aus meiner Konditionierung heraus, wütend und genervt. Auch ich neige dazu unsortiert zu sein und ich hasse es abgrundtief.

Ich arbeite daran – immer und immer wieder und bin froh über meine Erkenntnis, dass Sebastian nicht das Problem ist, sondern meine Einstellung zur Situation. Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung – altklug und ausgelutscht – aber wahr.

Ob du das nun lesen möchtest oder nicht, aber ich bin mir recht sicher darüber, dass ein Großteil unserer Verletzungen die innerhalb einer Beziehung geschehen, zum größten Teil nicht durch unseren Partner_in verursacht werden.

Es ist keine einfache Aufgabe zu erkennen, dass mein Partner meine Gefühle zwar auslöst, jedoch nicht der Grund dieser ist. Das was in mir passiert – wenn im Außen etwas passiert, hat immer und ausnahmslos seinen Ursprung in mir selbst.  Niemand und nichts im Außen hat die Kraft dich zu verletzen, vielmehr ist es der Impuls der dich zu einer Reaktion, zu einem Gefühl oder gar einem Wutausbruch führt. Es ist immer deins.

Hier gilt es kraftvoll und bewusst nach Innen zu schauen, zu erkennen welche unverarbeiteten Anteile in mir wirken, mir die Knöpfe drückt, mich unbewusst werden lassen oder einen Seelenschmerz auslösen.

Ich bin der Überzeugung ein Großteil an Liebesbeziehung dient Ihren Teilnehmern dazu, Ihre inneren Löcher zu stopfen. Löcher welche sich über die Jahre unseres Daseins angehäuft haben – welche anzuschauen Kraft kostet und Angst macht. Es wird erwartet, dass das Gegenüber uns mit seiner Liebe ganz und heil macht – aber so läuft das nicht.

Die Welt ist voller kleiner verletzter Kinder, die nach Liebe und Anerkennung suchen, geprägt von Situationen – handelnd aus Konditionierung, simpel programmiert, dürstend nach Erlösung und Akzeptanz. 

Wahre Liebe beruht auf Annahme. Annahme von dem was ist. Annahme aller Seelenanteile meines Partners_in und Annahme aller meiner eigenen Seelenanteile. Liebe kommt aus dir heraus – entsteht in dir und bedarf keinerlei Zutun vom Außen.

Es ist auf Dauer unerlässlich dir darüber klar zu werden, dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist, dass deine Priorität auf einem liebevollen Umgang mit dir selbst liegen sollte – so hat eine Beziehung mit einem anderen Menschen eine liebevolle Grundlage und baut nicht auf Abhängigkeiten und unerfüllbaren Erwartungen auf.

Es ist nicht die Aufgabe deines Partners_in dich glücklich und vollständig zu machen, es ist deine.

Der Mensch an sich ist auf eine Art und Weise unwahrscheinlich komplex und verwirrend, aus anderer Sicht sind wir letztendlich unfassbar einfach gestrickt und in der Lage über Selbsterkenntnis aus Situationen neu sortiert und gestärkt zu erwachsen.

Eine Liebesbeziehung gibt uns die Möglichkeit uns selbst zu erkennen, alte Verletzungen aufzudecken und durch ein liebevolles Miteinander, Freiraum und Tiefe mit dir und für dich selbst und Akzeptanz, Heilung zu erfahren. Sei ehrlich zu dir selbst, lass dich fallen und darauf ein. Mach den ersten Schritt und erkläre deinem Partner, dass du bestimmte Gefühle in dir trägst, Ihn jedoch dafür nicht verantwortlich machst. Weise zudem darauf hin, dass es dir passieren kann, dass du auf Grund alter Konditionierungen dennoch ihm/ihr die Schuld dafür zuweist, da du in unbewussten Momenten nicht  in der Lage bist es anders zu erkennen oder zu steuern.

Hab den Mut, deine Unbewusstheit einzugestehen – sie zu kommunizieren und zu akzeptieren. Ein Schritt auf die Dinge zu, bietet eine Grundlage zu Veränderung und Transformation. 

Wenn Ihr, aus deinem Gefühl heraus an einem Tiefpunkt eurer Beziehung seit, neigt die Seele dazu zu zeigen das sie atmen will. Gib Ihr diesen Raum, plane kleine Auszeiten für dich ein – und wenn es nur eine Stunde ist. Verbinde dich mit dir, atme weich und lasse deine Anteile in die Mitte kommen. Es mag sein, dass dir diese Herangehensweise etwas suspekt und ungewohnt für dich ist. Glaub mir, es schadet in keinem Fall sich liebevoll, sich selbst zu zu wenden. Tu es einfach und denk nicht zu viel darüber nach.

Wenn es dir hilft, lass auch die Verantwortung los, die du für deine Beziehung trägst. Mach es dir einfacher, denn ein Teil von dir möchte die Situation womöglich unbedingt in den Griff kriegen und strampelt wirr im Kreis. Bleib bei dir und überlasse den großen Plan deiner Seele.

Sie wird dir mitteilen, dass sich die Themen in deiner Beziehung lösen, je mehr du für dich sorgst und bei dir bleibst. Vertraue zudem deinem Partner und dass er seine Schritte geht – auf seine Art und Weise.

Eine Liebesbeziehung ist und bleibt ein Raum in dem wir wachsen und heilen können. Sie bietet Reibungspunkte, Rückspieglung und Zusammenhalt. Ein Ort voller Erkenntnis und Möglichkeiten, an dem wir uns gegenseitig als Individuen anerkennen und als Einheit über uns hinaus wachsen dürfen. 

Tauch ein – tauch auf …und vertrau der Entwicklung <3




Erwartungen loslassen – eine kleine Meditation

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Erwartungen – wir begeben uns in eine Haltung in der wir darauf warten, dass etwas Bestimmtes in der Form eintritt, wie wir es uns vorgestellt haben.

Kurz drüber nachgedacht, kann diese Form von Einstellung nur dazu führen, dass wir enttäuscht werden, denn nicht unsere Vorstellung sondern vielerlei Umstände beeinflussen das was ist. Selbst wenn wir ganz allein Einfluss auf das Geschehen nehmen könnten, heißt es noch lange nicht, dass am Ende das raus kommt, was wir so sehr erwartet haben.

Oftmals erwarten wir auch von uns selbst viel zu viel – setzen uns unter Druck, blockieren und überfordern uns und machen uns auf diesem Wege unglücklich und müde.

Es beginnt bereits mit den banalsten Dingen. Ich für meinen Teil erwarte oft, dass mein Tagesablauf, besonders am Wochenende strukturiert und erfolgreich von statten geht. Ich werde schon mein Leben lang immer wieder eines Anderen belehrt. Leider lasse ich es dann ebenso oft zu, dass mich diese Situation enttäuscht und wütend macht.

Seit eh und je gehöre ich zu den Menschen, die einen ausgedehnten Schlaf benötigen, das bedeutet, dass ich am Wochenende gut und gerne bis 10:00 Uhr im Bett liege. Einerseits freue ich mich, wenn ich die Möglichkeit habe auszuschlafen, anderseits ärgert es mich ungemein, dass ich meine Zeit nicht produktiver nutze. So pule ich mich also, zwar ausgeschlafen aber dennoch griesgrämig aus dem Bett und produziere direkt eine Wutblase in meinem Kopf. Ich blockiere mich mit den Gedanken, dass ich nun schon 3 Stunden hätte putzen,  Artikel schreiben,  Geschirr bemalen, laufen gehen oder etwas im Garten hätte machen können. In diesem Modus bereite ich dann also Frühstück zu, gehe duschen und sehe nebenher wie die Zeit verrinnt, auf Mittag zusteuert und male mir aus, dass alles was ich schaffen wollte, niemals zu schaffen ist, da ja eigentlich gleich auch schon der Abend vor der Tür steht. HIMMEL…was für ein Leben. Brainfuck vom Feinsten, das kann in keinem Fall gesund und erhellend sein.

Ich erwarte Dinge von mir, die in dieser Form nie eintreten, weil ich einfach nicht annehme wie ich bin. Sebastian ist ein Frühaufsteher, auch am Wochenende steht er um 7:00 Uhr Kerzengerade im Bett. Es macht keinen Sinn uns zu vergleichen, gleiches auch von mir selbst zu erwarten. Es macht nur Frust und unentspannte Tage, mit Selbstverurteilung und Enttäuschung.

Womöglich könnte ich es ja sogar, ich habe schon gehört von Menschen, die sich bewusst entschieden haben ein Early Bird zu werden – es nun sind und totally genießen können. Wow das wäre sicher wundervoll. Wer weiß – vielleicht kommt auch mein Tag, an dem ich in diesen Bewusstseinszustand eintrete. Bis dahin bin ich jedoch besser dran meine Ertwartungen loszulassen, mich sein zu lassen wie ich bin – den Tag nach meinen Möglichkeiten zu nutzen und mich nicht zu blockieren, bevor er überhaupt eine Chance hatte gut zu werden.

Kennst du ähnliche Situationen? Erwartungen an dich oder auch an äußere Umstände und deine Mitmenschen? Lass uns das sein lassen… uns, uns sein lassen, Situation sein lassen und das Leben sein lassen wie es ist.

Ich lade dich dazu ein, gegen deine Erwartungen  zu meditieren… klingt bescheuert? Egal, komm wir probieren es mal aus:

 

Erwartungen loslassen – eine kleine Meditation

 

Begib dich in einen aufrechten Sitz deiner Wahl.

Atme tief, durch deinen Mund in deinen Bauch ein und lass den Atem sanft aus der Nase ausströmen. Wiederhole dies 3 x und schließe dann deine Augen. 

Lass nun deine Erwartungssituation, vor deinem inneren Auge auftauchen. Mach sie so realistisch wie möglich, lass alle Gedanken zu, Gefühle kommen und atme dabei wie vorab weiter.

Wie fühlt es sich an? Was genau hattest du erwartet und welche Energien machen sich nun in dir breit?

Benenne das was da ist, sei es Frust, Angst, Ärger oder Enttäuschung. Atme tief in diese Gefühl ein, balle deine Fäuste, beiß deine Zähne zusammen und atme gaaaaanz lang aus deiner Nase wieder aus – lass dabei die Gefühl einfach los, lass sie ziehen und schenke Ihnen immer weniger Beachtung, bis deiner Körper von allein wieder einen Atemzug nimmt.

Erlaube dir einen Moment einfach nur zu entspannen – atme weiter – werde ganz ruhig und lass das Glück in dich hinein.

Öffne dich für das Neue in deinem Leben – gelassen und entspannt, wohl dem wissend, dass es dir dabei wohl ergeht.

Lass all den Ballast fallen, – nur ein leerer Krug, kann mit Wasser gefüllt werden und sage dir dass du dich öffnest für all die schönen Möglichkeiten Situationen zu begegnen.

Nimm noch ein paar Atemzüge und lass sich gleiten, ankommen und öffne deine Augen. 

 

Mir persönlich helfen Meditationen ungemein, sie geben mir die Möglichkeit in Stille zu sein, mich zu verbinden und zu erden. Besonders schön ist es, wenn man mit Ihrer Hilfe Themen ansehen und bearbeiten kann.

Lass mir gerne ein Kommentar da, wenn dir diese kleine Anleitung etwas geholfen hat, du andere Vorschläge oder selbst die Erfahrung mit nervigen Erwartungen hast.